
Henning – Bereich Qualitätssicherung bei TAIFUN

Henning – Bereich Qualitätssicherung bei TAIFUN
In der Qualitätssicherung geht es, wie der Name schon sagt, um das Sicherstellen der Qualität und auch der Funktionalität der Software anhand der gestellten Anforderungen und in Form von Softwaretests
Bei TAIFUN habe ich zunächst in der Support-Abteilung gearbeitet, 2017 habe ich parallel angefangen auch in der QS zu arbeiten. Seit 2018 war ich dann die komplette Zeit dort.
Es ist generell mein viertes Jahr in der Qualitätssicherung und seit einem halben Jahr bin ich bei TAIFUN.
Die Überprüfung der Qualität unserer Produkte. Hier geht es auch um das Weiterdenken in Bezug auf die Software oder den Kundenbedürfnissen.
Ich bin auch für die Sicherstellung der Qualität unserer Produkte verantwortlich, mit dem Schwerpunkt „Mobile Apps“ und „Testautomatisierung“.
Hier ist es sehr abwechslungsreich. Man kann kreativ arbeiten aber auch destruktiv. Das meint sicherzustellen, dass die Software in gewissem Maße auch robust ist – also auch unter ungünstigen Bedingungen noch zuverlässig funktioniert.
Es ist sehr spannend in der QS, jeder Tag ist anders und vieles kommt auf einen zu. Das alles habe ich gerne. Und am Ende schaffen wir ein tolles Produkt für unsere Kunden, welches deren Arbeit erleichtert. Es tut gut ein Teil davon zu sein und gemeinsame Ziele zu erreichen. Außerdem ist es spannend Neue Funktionen in der Software vor allen anderen zu erfahren und zu sehen.
Auf jeden Fall Neugier, gute Kommunikationsfähigkeit und offen sein für Neues und Veränderungen.
Man sollte kommunikativ und durchsetzungsfähig sein und analytisch denken können. Auch ein aufmerksames Auge fürs Detail und die soziale Kompetenz spielen eine große Rolle. Denn wenn man einen Fehler meldet, sollte dies sachlich geschehen und nicht persönlich gemeint sein. Außerdem ist fachliches Wissen von Vorteil und man sollte sich schnell in neue Sachverhalte einarbeiten/-lesen können.
Man könnte es so zusammenfassen: Planung – Durchführung – Dokumentation. Ich muss die Anforderungen und Fehler verstehen, analysieren und dann die Tests planen und durchführen. Zum Beispiel rufen die Kunden im Support an, schreiben eine Mail oder und teilen unseren Mitarbeitern, die zu Kunden hinausfahren mit, was ihnen auffällt oder was sie sich noch zusätzlich in der Software als Funktion wünschen würden. Die Entwicklungs-Abteilung übermittelt uns spezielle Testversionen zum Testen, die sie vorher aber auch selbst schon getestet haben. Manchmal setzen wir uns dann noch gemeinsam mit der Entwicklungen zusammen, wenn es um eine größere Erweiterung gehen sollte.
Ich finde alles in unserer Dokumentation, was mir bei der Arbeit helfen kann und arbeite mich so ein. Ich versuche bestmöglich die Veränderungen und Anforderungen zu verstehen, analysiere es und plane meine Tests und dann werden diese durchgeführt. In Fehlerfällen erstelle ich einen Fehlerreport und nachdem die Fehler behoben wurden, werden diese verifiziert. Man kann nicht immer alles testen, deshalb gehen wir nach Prioritäten und (Kunden-) Relevanz vor. Spezielle Anforderungen an die Software könnten sein: Die Unterstützung der Darstellung auf Android- oder iOS-Geräten, der DSGVO und GoBD, die genaue Preisberechnung oder sonstige wichtige Pflichterfüllungen.
Ja, denn für die Kunden wird die Software entwickelt. Es ist sehr wichtig diese aus der Kundensicht anzuschauen.
Ja, bei der Testfallerstellung werden gängige Geschäftsprozesse unserer Kunde berücksichtigt und anhand der Häufigkeit der Nutzung priorisiert.
So ein Tagesablauf in der Qualitätssicherung ist immer unterschiedlich und individuell.
Am besten ist es natürlich, wenn in einem Testdurchgang alles reibungslos funktioniert. Wenn sich dann doch mal ein Fehler eingeschlichen hat, lösen ihn unsere Teams aus der Qualitätssicherung und der Entwicklung gemeinsam – also ist kein Test sinnlos.
Schon gewusst? Unsere Mitarbeiter sind zertifizierte Software-Tester (ISTQB®).